Morgenroutine: 12 Inspirationen für deinen Start in den Tag

Morgenroutine

Das Wort Morgenroutine ist aktuell in aller Munde. Kein Wunder, denn ein achtsamer Start in den Tag schenkt dir Kraft und Energie für alles, was dich erwartet. Und dafür musst du nicht einmal sehr viel früher aufstehen. Eine halbe Stunde reicht, um ganz entspannt und in Balance in den Tag zu starten. Wie du deine Morgenroutine gestalten kannst, was du beachten solltest und weitere hilfreiche Tipps möchten wir in diesem Beitrag mit dir teilen.

Warum brauche ich eine Morgenroutine?

Stell dir folgendes Szenario vor: Dein Handywecker klingelt. Noch bevor du richtig wach bist, scrollst du durch Instagram & Co. und beantwortest die ersten Nachrichten bei WhatsApp. Während du gähnend die Zahnpastatube aufschraubst hörst du ein lautes “Ping” – eine Benachrichtung: honeyfashion123 hat ein neues Bild gepostet.

Mit der Zahnbürste im Mund swipest du nach rechts, um zum Beitrag zu kommen. Das Bild zeigt ein wunderschönes Mädchen mit einer messy Wellenmähne, das mit Schlafzimmerblick in die Kamera lächelt. “#WokeUpLikeThis” sagt die Bildunterschrift. Dein Blick wandert zum Badezimmerspiegel. Deine Haare sehen wirklich messy aus, ganz zu schweigen von den großen dunklen Ringen unter deinen Augen und in nullkommanichts fühlst du dich schlecht. Ein Blick auf die Uhr verrät dir, dass du noch genau 5 Minuten hast, bevor du dich auf den Weg ins Büro machen musst. Du gießt Kaffee in eine Tasse, trinkst ihn viel zu heiß, sammelst hektisch die wichtigsten Dinge zusammen und noch bevor du deine Schuhe richtig an hast stolperst du aus der Haustür.

Kommen dir Teile davon oder vielleicht sogar alles bekannt vor? Dann solltest du dringend eine gesunde Morgenroutine etablieren. Ein achtsamer Start in den Tag bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Um nur drei davon zu nennen:

  • Du bist in deiner Mitte und hast bessere Laune.
  • Du bist fokussierter, produktiver und voller Energie.
  • Du nutzt die wichtigste Zeit des Tages sinnvoll.
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Wie finde ich meine perfekte Morgenroutine?

Um deine individuelle Morgenroutine zu finden, solltest du dir darüber klar werden, wieviel Zeit du für sie einplanen möchtest. Wir können dir empfehlen, erst einmal mit einer halben Stunde zu starten. Du wirst schnell feststellen, dass dir die Zeit für dich am Morgen sehr gut tut und möglicherweise in Erwägung ziehen, für deine Morgenroutine noch früher aufzustehen. Wir von HOLY AVE sind große Fans des Miracle-Morning-Konzepts, nach dem man bereits um 5 Uhr aufstehen soll.

12 Inspirationen für deinen achtsamen Start in den Tag

Wie bereits im Titel angekündigt, möchten wir dir natürlich einige Tipps mit auf den Weg geben, mit denen du eine gesunde Morgenroutine etablieren kannst. Sie sollen dir als Inspiration dienen und du kannst je nach Geschmack eine oder mehrere der Tipps als Bausteine für deine Morgenroutine verwenden.

Vorbereitung ist alles

Die Morgenroutine beginnt bereits am Abend. Es mag sehr langweilig klingen, aber unser erster Tipp ist: Geh rechtzeitig ins Bett. Wie rechtzeitig hängt ganz von der Zeit ab, zu der du deine Morgenroutine beginnen möchtest. 7 bis 8 Stunden Schlaf solltest du auf jeden Fall einplanen, um erholt und voller Energie aus dem Bett zu springen. Und ja, wir können dein Kopfschütteln und Augenrollen gerade sehen! ; )

Die Sache mit der Vorbereitung gilt auch für deine Umgebung. Wenn am Morgen noch ein voller Wäscheständer im Weg steht ist die Versuchung groß, dass du dich erst einmal um den Haushalt kümmerst als um dich selbst und so kommt deine Morgenroutine zu kurz. Bereite also schon am Abend alles vor, was du für deinen achtsamen Start in den Tag benötigst. Mach es dir so leicht wie möglich.

Für einen wirklich erholsamen Schlaf und einen frischen Morgen können wir dir die wunderbar weichen Kissenbezüge und die Augenkompresse aus tierleidfreier, nachhaltig gewonnener Seide von Moon & Shine sowie die Soul Remedies aus ätherischen Ölen von SENSE SISTERS sehr ans Herz legen:

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Ein richtiger Wecker

Der erste Tipp ist simpel aber sehr effektiv: Verwende einen richtigen Wecker, nicht dein Smartphone. Klingelt am Morgen dein Smartphone ist die Versuchung groß, dass du aus Gewohnheit noch im Halbschlaf Apps öffnest und dich mit unnützen Informationen berieseln lässt. Ein richtiger Wecker kann da Abhilfe schaffen.

Flugmodus an

Der zweite Tipp klingt ebenfalls banal, ist aber sehr sinnvoll: Um während deiner Morgenroutine wirklich ungestört zu sein, schalte den Flugmodus deines Smartphones ein. Anrufe und Nachrichten haben Zeit bis du dich ein wenig mit dir selbst beschäftigt hast. So wirst du nicht abgelenkt und kannst dich voll und ganz auf deine Morgenroutine konzentrieren. Pro-Tipp: Schalte schon am Abend zuvor dein Handy in den Flugmodus – so ist am Morgen kein weiterer Schritt nötig, der dich in Versuchung bringen könnte, Social Media oder WhatsApp zu checken.

Ayurvedisches Ölziehen

Und hier kommt die Königsdisziplin der Morgenroutine: das Ölziehen. Laut der Ayurveda ist das Mundspülen mit kaltgepresstem Öl (Sesam-, Kokosöl oder ähnlichem) eine reinigende Praxis, die täglich durchgeführt werden sollte. Hierfür nimmst du vor dem Zähneputzen einen Teelöffel natives Pflanzenöl in den Mund und ziehst es 20 Minuten durch Mund und Zähne. Danach spuckst du es in den Mülleimer (wichtig!), spülst deinen Mund mit warmem Wasser aus und putzt Zähne. Optional kannst du danach noch deine Zunge mit einem Zungenschaber reinigen. Zurück bleibt ein wunderbar reines Mundgefühl. Ölziehen soll nicht nur die Mundschleimhaut sondern den gesamten Körper reinigen, positiv auf das Immunsystem wirken und Mundgeruch vorbeugen.

(Zitronen-)Wasser trinken

Klingt banal, aber wir fanden es wichtig, den Punkt zu erwähnen: Während der Nacht verliert dein Körper Flüssigkeit. Um das Defizit auszugleichen empfiehlt es sich, am Morgen mit einem großen Glas Wasser in den Tag zu starten. Am besten trinkst du es lauwarm und für den Extra Vitamin-Kick gibst du den Saft einer halben Zitrone hinein. Wirkt besser als jeder Kaffee und gibt dir viel Energie – versprochen!

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Lesen

Es tut deinem Geist wahnsinnig gut, wenn du ihm bereits am Morgen sinnvollen Input bietest. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Buch über persönliche Weiterentwicklung oder einem spannenden Roman? Lesen ist eine wunderbare Art und Weise, deinen Tag zu starten. Du lernst neue Dinge, trainierst deinen Geist und kannst die Stille um dich herum genießen. Und das beste: Wenn du dich für das Ölziehen von weiter oben entscheidest, kannst du beides gleichzeitig tun.

Journaling

Wenn du dich bereits mit dem Thema persönliche Weiterentwicklung befasst hast, wirst du vermutlich das ein oder andere Mal über den Begriff “Journaling” gestolpert sein. Bei einem Journal handelt es sich um eine Art Tagebuch, in das du deine Gedanken, Ziele und Träume schreiben kannst. Es steht dir offen, ob du am Morgen oder am Abend schreibst. Auch das Schreiben kannst du zeitgleich mit dem Ölziehen praktizieren.

Morgenseiten

Am Morgen hast du außerdem die Möglichkeit, sogenannte Morgenseiten zu schreiben. Hierbei geht es darum, in einer bestimmten Zeit (meist 10 Minuten) einfach all das aufzuschreiben, was dir gerade durch den Kopf geht. Das Geschriebene muss nicht einmal einen Sinn ergeben. Schreib einfach drauf los. Mit dieser Technik kannst du deine Kreativität anregen (Sie wird sogar Autoren mit Schreibblockade empfohlen.), deine Gedanken sortieren und deinen Geist reinigen.

Meditation

Die frühen Morgenstunden eignen sich wunderbar zum Meditieren. Im Grunde geht es bei der Meditation darum, deinen Atem zu beobachten und achtsam mit dir selbst zu sein. Komm dafür einfach in einen aufrechten Sitz schließ deine Augen und atme ganz ruhig. Beobachte deinen Atem, wie er in deinen Körper fließt und du ihn danach wieder freilässt. Wo spürst du deinen Atem? An der Nasenspitze, in deinem Bauch, in deiner Brust? Wenn Gedanken aufkommen, was gerade am Anfang immer der Fall sein wird, nimm sie liebevoll wahr und lass sie gehen.

Ein kleiner Tipp: Meditation in Stille kann gerade am Anfang sehr herausfordernd sein. Geführte Meditationen eignen sich wunderbar, um mit der Thematik vertraut zu werden. Du findest wundervolle Meditationen bei Spotify oder YouTube.

Möchtest du mehr über Meditation erfahren? Dann ließ dir unbedingt unseren Beitrag zum Thema Meditation durch.

Bewegung

Den Tag mit Bewegung zu starten ist ein toller Bestandteil einer gesunden Morgenroutine. Dabei ist es ganz gleich, ob du eine Runde spazieren gehst, joggst, durch die Wohnung tanzt oder Yoga machst – die Hauptsache ist, dass du deinen Körper in Bewegung und deinen Stoffwechsel in Wallung bringst. Und das Beste dabei: Du hast dein Workout hiermit schon am Morgen erledigt und musst nach einem stressigen Arbeitstag nicht auch noch eine lange, ermüdende Diskussion mit deinem inneren Schweinehund führen.

Frühstück

Ja, auch ein leckeres, nährendes Frühstück kann ein Bestandteil deiner Morgenroutine sein. Denn Hand aufs Herz: Wie oft nimmst du dir wirklich Zeit für dein Frühstück? Dabei kann achtsames Essen so schön sein. Wie wäre es also, wenn du dir eine große Schüssel leckeres, warmes Porridge zubereitest, es dir gemütlich machst und dir eine Viertelstunde Zeit nimmst, um es richtig zu genießen?

Morgenroutine

Mach’s dir schön

Normalerweise hört man bei solchen Guides als letztes den Tipp Disziplin. Und ja, wir sind auch der Meinung, dass eine Morgenroutine – wie der Name schon sagt – wirklich konstant und täglich durchgeführt werden sollte. Aber für uns ist es zum Schluss noch einmal wichtig zu sagen: Zwing dich zu nichts und sorg dafür, dass du es schön hast. Wenn du einmal keine Lust hast oder dich einfach nochmal für eine halbe Stunde in dein Bett kuscheln möchtest dann tu das. An den anderen Tagen solltest du es dir so schön wie möglich machen, damit es bald keine Option mehr für dich ist, deine Morgenroutine ausfallen zu lassen.

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Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem kleinen “How to Morgenroutine”-Guide ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben. Wir freuen uns über dein Feedback – entweder hier in den Kommentaren oder bei Instagram oder Facebook.

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