Geld Mindset: Reich denken lernen in 6 Schritten

Geld Mindset – Reich denken lernen

Hast du dir selbst schon einmal die Frage gestellt, wie du über Geld denkst? Nein? Dann wird es höchste Zeit. Denn dein Geld Mindset hat einen unmittelbaren Einfluss auf deinen Kontostand. Wir verraten dir in diesem Artikel, wie du deine Glaubenssätze über Geld erkennst und was du tun kannst, um dein Verhältnis gegenüber Geld zu verändern. Reich denken ist möglich – und mit ein paar Tipps und Tricks sogar ziemlich einfach.

Geld Mindset – was ist das überhaupt?

Das englische Wort Mindset kann man gut mit Haltung, Denkweise oder Einstellung übersetzen. Somit geht es bei dem Begriff Geld oder auch Money Mindset um deine Einstellung gegenüber Geld. Diese steht in unmittelbarem Verhältnis zu deiner aktuellen finanziellen Situation und wie du sie bewertest. Dein Geld Mindset ist die Brille, durch die du die Themen Geld, Reichtum und Finanzen siehst und beinhaltet all deine positiven und negativen Glaubenssätze gegenüber Geld, wobei letztere in vielen Fällen überwiegen.

Wie entsteht ein Geld Mindset?

Bereits im Kindesalter greifen wir die Denkmuster unseres Umfelds zu verschiedenen Themen auf und übernehmen diese für uns. Egal, ob positiv oder negativ: Unsere Glaubensmuster bestimmen unsere Lebensumstände. Im Falle eines negativen Geld Mindset kann dies ein dürftiger Kontostand oder – wenn es in die andere Richtung geht – Geldgeiz sein. Ein negatives Geld Mindset beinhaltet also alle Verhaltensmuster, Glaubenssätze und Blockaden im Zusammenhang mit Geld.

Eine negative Einstellung gegenüber Geld ist weit verbreitet

“Über Geld spricht man nicht.” – wie oft hast du diesen Satz bereits in deinem Leben gehört? Wir finden es ist höchste Zeit, dass das Tabu, das dem Thema Geld auferlegt wurde endlich verschwindet. Oder um es in den Worten unserer Kollegen von Tomorrow zu sagen:

Über Geld spricht man nicht? Das 20. Jahrhundert ruft an und will seine Tabus zurück haben.

Tomorrow

Wir mussten sehr schmunzeln, als wir diesen Satz bei Instagram gelesen haben. Aber ganz ehrlich: Er ist so wahr. Geld ist schließlich nicht mehr als ein Tauschmittel. Es ist von Grund auf weder gut noch schlecht sondern in erster Linie neutral. Warum sollte man also nicht über Geld sprechen? Wir geben ganz offen zu, dass wir Geld lieben. Und das darfst du auch.

Geld ist nicht per se schlecht. Es verstärkt das, was in einem Menschen steckt. Wenn nun ein Mensch, der der Welt grundsätzlich positiv gegenübersteht, der Gutes tut – anderen, aber auch sich selbst – viel Geld erhält. Was glaubst du, was er damit tut? Richtig: Gutes. Natürlich trifft das auch auf das Gegenbeispiel zu. Wahrscheinlich ist es deshalb so, dass der Glaubenssatz “Geld ist schlecht.” so weit verbreitet ist. Ah, wo wir gerade beim Thema Glaubenssätze sind…

Die häufigsten negativen Glaubenssätze gegenüber Geld

Erst einmal, Gratulation! Dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt bedeutet, du bist den ersten wichtigen Schritt in Richtung positives Geld Mindset bereits gegangen. Möglicherweise konntest du nach ein wenig Selbstreflexion feststellen, dass du wie so viele andere Menschen auch eventuell so deine Problemchen mit dem Thema Geld hast. Dass du das erkannt hast ist gut. Sogar sehr gut. Doch wie geht es jetzt weiter?

Bevor wir dir gleich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dein funktionelles Geld Mindset geben, möchten wir dir hier die häufigsten negativen Glaubenssätze über Geld vorstellen.

  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Geld ist nicht wichtig.
  • Geld allein macht nicht glücklich.
  • Geld muss man sich hart erarbeiten.
  • Geld bleibt sowieso nicht bei mir.
  • Ich kann für meine Arbeit nicht so viel Geld verlangen.

Na, kommt dir davon irgendwas bekannt vor?

Reich denken – wie gelingt mir das?

Wir tippen darauf, dass dir mindestens einer der oben genannten Glaubenssätze bekannter vorkommt als dir lieb ist, nicht wahr? Dann ist es jetzt an der Zeit, diese dysfunktionalen Überzeugungen endlich ad acta zu legen. Tatsächlich ist reich denken möglich. Und damit meinen wir nicht, dass du jetzt verbissen Millionen auf dem Konto anstreben sollst. Darum geht es hier nicht. Es geht lediglich, um deine Einstellung zum Thema Geld. Psst: Ist diese positiv, kommen die Millionen nämlich von ganz allein. 😉

Photo by Micheile Henderson on Unsplash

In 6 Schritten zum positiven Geld Mindset

Die folgenden 6 Schritte helfen dir dabei, negative, dysfunktionale Glaubenssätze loszulassen und sie in eine positive Einstellung gegenüber Geld zu verwandeln.

Schritt 1: Erkenne negative Glaubenssätze

Negative Glaubenssätze wie „Geld stinkt.“, „Viel Geld verdienen zu wollen ist egoistisch.“ oder „Reiche Menschen sind schlecht.“ sind weit verbreitet und können dich blockieren. Spür in dich hinein und schreib alles auf, was du über Geld denkst. Nimm den Ist-Zustand wahr und werde dir über deine Geld-Identität bewusst.

Schritt 2: Akzeptiere den Ist-Zustand

Ganz gleich, ob negativ, neutral oder positiv – akzeptiere dein aktuelles Geld Mindset. Wenn du ausschließlich positive Glaubenssätze gegenüber Geld hast, dann darfst du dich freuen. Wenn die meisten oder vielleicht sogar alle negativ sind, geh nicht in den Widerstand sondern nimm den Ist-Zustand einfach hin. Alles ist in Ordnung. Alles darf sein. 

Schritt 3: Übernimm die Verantwortung

Wie in jedem Lebensbereich gilt auch in Sachen Geld: Du bist für deine Situation selbst verantwortlich. Du selbst bestimmst, wieviel Geld du auf dem Konto hast – niemand sonst. Sobald du das erkannt hast, sind die letzten Schritte ein Kinderspiel.

Schritt 4: Formuliere positive Glaubenssätze

Wie kannst du deine negativen Glaubenssätze und Überzeugungen über Geld in positive umformulieren? Schreibe deine neuen positiven Glaubenssätze auf und verinnerliche sie.

Schritt 5: Visualisiere den Soll-Zustand

Mal dir in den buntesten Farben aus, was du mit mehr Geld alles tun kannst, welche Reisen du unternehmen und wie vielen Menschen du helfen kannst. Wie sieht deine Zukunft aus, wenn du in finanziellem Überfluss lebst? Visualisiere den Soll-Zustand so häufig und intensiv wie möglich.

Schritt 6: Werde aktiv

Jetzt gilt es, ins Handeln zu kommen. Ganz gleich, ob du mehr Geld für deine Arbeitsleistung verlangen möchtest, sparen willst oder dein Geld durch sinnvolles Anlegen vermehren möchtest – tu etwas, um deinem Ziel näher zu kommen. Du allein bist für dein Geld Mindset und letztlich für deinen Kontostand verantwortlich.

Was sind die Vorteile von einem positiven Geld Mindset?

Sobald du deine negativen Glaubenssätze gegenüber Geld in positive umformuliert und verinnerlicht hast, wird es dir auf vielen Ebenen besser gehen. Dein Kontostand wird stetig ansteigen und du verstehst, welche tollen Dinge du mit deinem Geld erschaffen kannst. Mit Geld kannst du nicht nur deine eigenen Träume verwirklichen sondern auch anderen Menschen unter die Arme greifen. Falls du spenden möchtest und noch Tipps benötigst, findest du in diesem Beitrag Hilfe.

Prinzipiell geht es bei einem positiven Money Mindset aber nicht darum, jetzt auf Reichtum hinzuarbeiten sondern vor allem darum, die eigene finanzielle Situation akzeptieren zu lernen. Wenn du dich mit deinem Geld Mindset beschäftigst, lernst du den Wert deiner Arbeit außerdem besser einzuschätzen und traust dich hoffentlich auch, mehr für deine Arbeit zu verlangen – zum Beispiel bei Gehaltsverhandlungen mit deinem Arbeitgeber oder ähnlichem.

Geld Mindset – Reich denken lernen

Übrigens: Wir planen gerade einen ausführlichen Beitrag zum Thema Bad Banks. Hast du dich schon einmal mit deiner Bank auseinandergesetzt und bist vielleicht auf nachhaltige Banken gestoßen? Kennst du dich mit dem Thema aus oder wünscht du dir ein paar mehr Informationen? Gib uns gern dein Feedback in den Kommentaren oder schreib uns eine Nachricht.

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