Arbeiten im Home Office: 7 hilfreiche Routinen

Arbeiten im Home Office

Für viele von uns ist das Arbeiten im Home Office die neue Realität: Anstatt wie gewohnt am Morgen zur Arbeit zu fahren, wurde das Büro in die eigenen vier Wände verlegt. Im Großen und Ganzen ist das ein sinnvoller Schritt, in Anbetracht der aktuellen Umstände. Und auch sonst macht es viele Dinge leichter. Man spart sich die Fahrtzeit ins Büro und kann seinen Alltag flexibler gestalten. Und doch ist es eine große Umstellung. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sich in unserer Umfrage auf Instagram so viele von euch für dieses Thema interessiert haben. Deshalb sprechen wir in diesem Artikel über 7 Routinen, die dir helfen, deinen Büroalltag zuhause besser zu strukturieren.

Arbeiten im Home Office – Fluch oder Segen?

Die Pandemie hat es geschafft, dass das Arbeiten im Home Office für viele von uns zur neuen Routine geworden ist. Was viele Jahre für unmöglich gehalten wurde, ist jetzt Gang und Gäbe. Um physische, soziale Kontakte so gut es geht zu vermeiden, arbeiten wir nun von zuhause. Doch zwischen Zoom-Meetings, E-Mails und Wäschebergen verschwimmen Arbeits- und Privatleben zunehmend. Nicht selten kommt es vor, dass wir vom Bett direkt an den Schreibtisch stolpern – und umgekehrt.

Für viele ist das ein wahrgewordener Traum: Keine langen Arbeitswege mehr, nicht mehr am Morgen mit dem Coffee to go in der überfüllten Bahn stehen und kein Zwang, sich für die Arbeit herzurichten – in Leggings und Schlabberpulli arbeitet es sich doch viel bequemer. Oder?

Was sich auf den ersten Blick wie ein wahrer Segen anhört, birgt einige Fallstricke. Denn was passiert mit unserer Work-Life-Balance, wenn wir unseren Arbeitsplatz in die eigenen vier Wände verlegen? Zu lange Arbeitszeiten, keine bewussten Pausen und “nur noch schnell” vor dem Zubettgehen die Mails checken – all das kann sich auf Dauer negativ auf das Gemüt und den Körper auswirken. Doch wie können wir es schaffen, dass unsere Work-Life-Balance nicht unter dem Arbeiten im Home Office leidet.

7 Routinen, die dir beim Arbeiten im Home Office helfen

Die Antwort lautet: Etabliere produktive Routinen. Das klingt erst einmal nach noch mehr Arbeit. Doch eigentlich verbergen sich dahinter wahre Schätze. Routinen sind dein bester Freund, wenn es um deinen Büroalltag zuhause geht. Wir möchten dir heute sieben vorstellen.

Stehe jeden Tag zur selben Zeit auf

Ganz gleich, ob dein Morgenmeeting bereits um 8 oder erst um 10 Uhr stattfindet: Lege eine Zeit fest, zu der du aufstehst. Wenn dein Wecker jeden Tag zu einer anderen Zeit klingelt, muss sich dein Körper jeden Tag auf eine neue Situation einstellen. Ja, gerade in den Wintermonaten fällt es schwer das warme Bett zu verlassen, wenn es morgens noch dunkel ist – und das vor allem, wenn es eigentlich gar keinen Grund gibt früher aufzustehen. Doch du kannst deinen Morgen dennoch produktiv nutzen. Wenn du noch Inspiration für deinen Start in den Tag suchst, dann solltest du dir den Beitrag zum Thema Morgenroutine unbedingt durchlesen.

Zieh dich angemessen an

Du musst nicht im Kostüm oder Anzug vor dem Rechner sitzen. Doch angemessene Kleidung beim Arbeiten im Home Office gibt dir das Gefühl, wirklich bei der Arbeit zu sein. Das wiederum motiviert und hilft dir dabei, produktiver zu sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einer bequemen Stoffhose und deinem Lieblingspulli? Plane dir morgens Zeit im Bad ein. Eine Feuchtigkeitspflege und ein schönes Outfit geben dir ein gutes Gefühl – und das wirkt sich positiv auf deine Home Office Routine aus.

Arbeiten im Home Office

Halte Pausenzeiten ein

Das gilt sowohl für Frühstücks- und Mittagspause als auch für die Zeit zwischen dem Feierabend und dem Arbeitsbeginn am nächsten Morgen: Im Home Office neigen wir oft dazu, keine Pause zu machen. Da stolpert man schonmal vom Schreibtisch direkt ins Bett oder vergisst die mindestens halbstündige Mittagspause. Diese Pausenzeiten benötigen dein Körper und Geist aber dringend, um klar und fokussiert denken zu können und nicht in ungesunde Muster zu verfallen. Plane also Pausenzeiten fest in deinen Tagesablauf ein. Wie wäre es mit Kalendererinnerungen, damit du sie auch sicher nicht vergisst? Und vielleicht schaffst du es ja in der Mittagspause sogar mal für einen kurzen Spaziergang an die frische Luft.

Tanke Sauerstoff

Speaking of Sauerstoff: Frische Luft ist unglaublich wichtig – gerade an stressigen Tagen, an denen unser Gehirn viel leisten muss. Vergiss also nicht das regelmäßige Stoßlüften. Alle zwei Stunden für 10 Minuten die Luft im Raum auszutauschen ist essentiell. Du kannst aber (wie im vorherigen Abschnitt erwähnt) auch einmal eine Runde um den Block oder im Park laufen.

Tausche viele kleine Snacks gegen feste Mahlzeiten

Du neigst beim Arbeiten im Home Office zu übermäßigem Snacken am Schreibtisch? Da ein Stück Schokolade, hier ein Keks… Probiere diese Gewohnheit so schnell wie möglich abzulegen. Zuckerhaltige, ungesunde Snacks wirken sich nicht nur negativ auf deine Denkleistung sondern auch auf deinen Körper aus. Natürlich musst du nicht auf Schokolade verzichten – wer will (und kann) das schon. Achte aber darauf, dass du trotz Home Office feste Mahlzeiten zu dir nimmst und genieße diese wenn möglich bewusst und nicht am Schreibtisch.

Wenn wir Essen als Nebensache ansehen, verlieren wir schnell den Überblick darüber, was wir den ganzen Tag so in uns reinstopfen. Aber wenn dir doch mal nach einem Snack ist: Frisches Obst, Nüsse oder Datteln sind super Alternativen zum altbekannten Schokoriegel. Oder du steigst auf gesunde Schoki, zum Beispiel von Nucao um.

Gib deinem Tag eine Struktur

Es lohnt sich, dir am Morgen einen Plan zu machen, wie dein Tag grob aussieht. Hast du eine zeitintensive Aufgabe zu erledigen? Vielleicht willst du sie in zwei Hälften teilen und dir dafür feste “Deep Dive”-Zeiten in deinem Kalender eintragen, in denen du nicht gestört wirst. Wie weiter oben bereits erwähnt, ist es auch ratsam, deine Pausen in den Kalender einzutragen. So schaffst du Struktur und vermeidest planloses, unproduktives Arbeiten.

Verbanne dein Smartphone vom Schreibtisch

“Aber ich muss doch erreichbar sein”, mag jetzt dein Gegenargument sein. Fakt ist allerdings, dass wir uns durch unsere Handys oft sehr schnell vom Arbeiten im Home Office ablenken lassen. Du kannst den Ton deines Smartphones anschalten, es aber außerhalb deiner Reichweite im selben Raum liegen haben. So vermeidest du den geistesabwesenden Griff zum Smartphone, der nicht selten in gedankenlosem Scrollen durch den Instagram-Feed endet (Wir alle kennen das, oder?).

Arbeiten im Home Office

Wie ist deine aktuelle Arbeitssituation? Kannst du von zuhause aus arbeiten? Was sind deine Tipps fürs Home Office? Wir sind gespannt, von dir zu hören.

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